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Abstract

Sie­bert, S. (2018, 13.11.): Rai­sing Robo­tic Nati­ves? Ein­zug digi­ta­ler Medi­en in die Früh­päd­ago­gik. Mensch und Com­pu­ter 2018, TU Dres­den, Dres­den. [Tan­dem 4]

Aktu­ell sind es ins­be­son­de­re Robo­ter, denen als tech­ni­sche Inno­va­ti­on ein gro­ßes Poten­zi­al für Verän-derun­gen in diver­sen Gesell­schafts­be­rei­chen nach­ge­sagt wird (vgl. Heu­ser et al., 2018). Dazu gehört auch die Bil­dung. So fin­den sog. Sozia­le Robo­ter als Lern­part­ner, Leh­rer oder Ler­nen­de Ein­zug in Klas­sen­zim­mer und Kin­der­gär­ten und sol­len jun­gen Men­schen Spra­chen bei­brin­gen, das sozia­le Mit­ein­an­der üben oder natur­wis­sen­schaft­li­che Phä­no­me­ne leich­ter nach­voll­zieh­bar machen. Ähn­lich wie im Gesund­heits- und Pfle­ge­sek­tor han­delt es sich bei den Betrof­fe­nen – in die­sem Fall Kin­der – aber um eine durch­aus vul­nerable Ziel­grup­pe, die wie­der­um von wenig tech­ni­kaf­fi­nem Per­so­nal – hier päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te – bei der Mensch-Maschi­ne-Inter­ak­ti­on beglei­tet wer­den sol­len. Daher wird sich in einem Pro­mo­ti­ons­vor­ha­ben der Fra­ge gewid­met, wie die Kind-Robo­ter-Inter­ak­ti­on unter Berück­sich­ti­gung ethi­scher, recht­li­cher, sozia­ler und wei­te­rer zu ana­ly­sie­ren­der Impli­ka­tio­nen gestal­tet wer­den kann.